Buddhismus-Podcast

28. Juni 2008 um 05:25 Uhr

Ein - wie ich finde -äußerst interessanter und gelungener Podcast zum Thema Buddhismus steht auf der Internetseite von Bayern 2 zum Download. Der Titel des Beitrags: “Reiseführer für Sterbende - Das Tibetische Totenbuch - 04.06.2008.”

Im zweiten Band der frühen Sitzungen äußert sich Seth ausführlich über die Buddhanatur (Sitzung 58, Seite 131). Ich fand es ziemlich spannend, diesen Radiobeitrag zu hören, weil ich doch einige Paralellen zu Seth für mich gefunden habe. Ist natürlich Glaubenssache.

Charles

Ungenutzte Fähigkeiten des Menschen

3. Juni 2008 um 03:57 Uhr

“Das Selbst, Mr. A. J. (A. J. Budrys, ein Playboy-Redakteur), ist mehr als sie wissen. Es verfügt über eine Intelligenz, die Sie nicht gebrauchen. Es ist fähig, feinere Unterscheidungen zu machen, als sie diese sich jetzt überhaupt vorstellen können. Das Selbst, wie es auch in anderen Abschnitten dieses Materials zu lesen ist, verfügt nicht nur über Methoden der Wahrnehmung, sondern auch der Kritik und des Urteilens, von denen der Mensch normalerweise nicht einmal einen Bruchteil dessen, was er könnte, nutzt.”

Die Frühen Sitzungen, Band III, Sitzung 110, Seite 172

ALLES in einem einzigen Satz

um 03:48 Uhr

“Das Selbst wird nur durch seine Vorstellung von Begrenzung beschränkt.”

Die Frühen Sitzungen, Band III, Sitzung 110, Seite 172

Mitteilung von Sue Watkins zum Tode von Robert Butts

28. Mai 2008 um 21:55 Uhr

Sue Watkins und Rob’s Ehefrau Laurel haben mich gebeten, diese Nachricht von Sue über Rob’s Tod bekanntzumachen:

Liebe Leute,

Wie einige von euch vielleicht schon gehört haben, starb Robert F. Butts kurz vor drei Uhr nachmittags am Montag, dem 26. Mai 2008 an der Seite seiner Frau Laurel Butts im St. Joseph’s Hospital, Elmira, New York, nach einer kurzen Krankheit. Er wäre im Juni 89 Jahre alt geworden.

Noch wenige Wochen vor seinem Tode war Rob aktiv mit seinen zahlreichen Projekten beschäftigt, voll engagiert, so wie er es sein ganzen Leben lang war: mit Malen und Schreiben, aber auch mit der weiteren Veröffentlichung des Seth Materials und des Lebenswerks seiner 1984 verstorbenen Frau Jane Roberts, daß er mit ihr gemeinsam geschaffen hatte. Laurel berichtete mir, daß Rob friedlich starb, und daß sie weiß, daß Jane auch dort war, als er den Übergang von dieser Realiät zu allem was darüber hinaus liegt antrat.

Laurel hat einen gemeinsamen Gottesdienst für Rob und auch für Jane arrangiert, der am Montag, dem 2. Juni um 10.00 Uhr in St. Mary’s of the Lake Church, 5823 Wallworth-Ontario Road, in Ontario, New York, stattfinden wird. Ontario ist eine kleine Stadt östlich von Rochester, New York. Weitere Feiern stehen bevor.

Ich bin Laurel dafür dankbar, daß sie Rob wenige Stunden bevor er starb das Telefon ans Ohr hielt, so daß ich ein letztes Mal mit ihm sprechen konnte. Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, waren er und Jane nicht nur Freunde für mich, sondern sogar mehr als Mentoren. Sie waren meine psychischen Eltern, der Dreh- und Angelpunkt bei der Entwicklung meiner kreativen Fähigkeiten in diesem Leben – und höchst wahrscheinlich eben so sehr in anderen Leben. Mit dem Herzen bin ich bei Laurel, in jeden Tag in meinen Gedanken ist.

-Sue Watkins..

A Message from Sue Watkins on Rob’s death:Sue Watkins and Rob’s wife, Laurel, have asked me to post this
message here from Sue about Rob’s death:

Dear Folks,

As some of you may have heard, Robert F. Butts passed away just
before 3 o’clock in the afternoon on Monday, May 26, 2008, with his
wife Laurel Butts at his side, in St. Joseph’s Hospital, Elmira, New
York, after a brief illness. He would have been 89 in June.

Up until a few weeks before his death, Rob was active and busy with
his many projects, deeply involved as he was all his life with
painting, writing, and directing the ongoing publication of the Seth
material and the related lifework he co-created with his late wife
Jane Roberts, who died in 1984. Laurel told me that Rob died
peacefully, as she held him, and that she knows Jane was there also,
as he made the transition from this reality to all that lies beyond.

Laurel has arranged an inclusive service for Rob as well as for
Jane, scheduled for Monday, June 2nd, at 10 a.m. at St. Mary’s of the
Lake Church, 5823 Wallworth-Ontario Road, in Ontario, New York, a
small town just east of Rochester, N.Y. Other arrangements are
pending.

I am grateful to Laurel for holding the phone to Rob’s ear a few
hours before he died so I could talk with him one last time. As I’ve
written elsewhere, he and Jane were not only my friends but something
even more than mentors to me –they were my psychic parents, the
pivotal figures in the development of my creative abilities in this
life, and very likely in other lifetimes as well. My heart goes out
to Laurel, who is in my thoughts every day.

-Sue Watkins.

Herzlich bedanken möchte ich mich bei Volker vom Blog Spiritkraut (www.spiritkraut.de), der mir die Nachrichten von Rob’s Tod übermittelt hat. Leider hat Volker sein Blog aus persönlichen Gründen eingestellt, was ich aber voll und ganz verstehe. Deshalb, neue Artikel gibts dort nicht, aber jede Menge Lesenswertes, darunter etliche Artikel über Rob und Jane und ihr Lebenswerk.

Charles

Robert Butts ist tot

27. Mai 2008 um 23:08 Uhr

Er starb gestern, am 26. Mai im Alter von 88 Jahren an Krebs.

——————————————————————–

Dear Sethian friends,

I just got informed that Rob Butts died on Monday (May 26th) of cancer.
He was 88 years old.

Many of you could already know this, but just in case I wanted to share
the information.
Although we all know that Rob just went to another reality, I’ll express
Laurel my condolences. I just need to thank Rob for everything he has
given us. Without him not a single sentence of Seth would have reached
us outside of the States and we would have had a completely different life.

I hope all is well with you.
Masa

Das Leben selbst bestimmen

20. März 2008 um 05:24 Uhr

Das ist einer der Hauptpunkte, um die es bei Seth geht. Wer ihn gelesen hat, der weiß, daß er es in aller Regel vermeidet, konkrete Ratschläge zu geben. Seine Erläuterungen zeigen mögliche Wege auf, damit das Individuum die Chance hat, eigene Erfahrungen zu machen und eigene Wege zu gehen. Sein Anliegen ist es, Entwicklungen zu fördern und nicht zu bestimmen. Autonomie ist hier das zentrale Stichwort.

Ich habe zu diesem Themenkreis mal ein paar Gedanken notiert, auch wie andere zu diesen Themen stehen. Auf sethseite.de.

Charles

Erwartungen bestimmen unser Leben

um 05:04 Uhr

Zu diesem Thema gibt es auf sethseite.de einen neuen Beitrag.

„Eure Erfahrung richtet sich nach euren Erwartungen.“

„Eine Erwartung von Gefahr wird tatsächlich Gefahr erzeugen. Eine Erwartung von Erfolg wird Erfolg erzeugen. Das ist sehr einfach gesagt, und doch gibt es, praktisch gesprochen, nichts Gültigeres, denn die Erwartung hat die motivierende Kraft der Persönlichkeit hinter sich und gebraucht auf einer unterbewußten Ebene starke Fähigkeiten und großes Wissen.
Die Erwartung ist daher die Kraft, die psychische Realitäten in physische Konstruktionen umsetzt.“

Die frühen Sitzungen I, Sitzung 76, Seite 284

Erwartungen sind nach Seth das letzte Glied in der Kette, wenn es darum geht, wie wir unsere Realiät erzeugen. Sie werden von Glaubenssätzen bestimmt, also von unseren Überzeugungen. Nach meiner persönlichen Meinung sind Erwartungen eine Art von harten, unerschütterlichen Glaubenssätzen. Aber sind sie uns stets bewußt?

Charles

Wie das Bewußtsein die Realität bestimmt…

10. März 2008 um 02:27 Uhr

Da lese ich nun seit Jahren Seth, manche Bücher mehr als drei oder vier Mal, und trotzdem schafft es der alte Energiepersönlichkeitskern (so bezeichnet er sich hin und wieder selbst), mir dann und wann Aha-Erlebnisse zu vermitteln. So auch jetzt wieder geschehen, als die 75. Sitzung, ich weiß nicht zum wievielten Mal, auf dem Programm stand.
Nun gibt es Versuche, die Welt zu erklären, sicher so lange, wie es Menschen gibt, aber bislang fand das, was ich davon kennen gelernt habe, nicht so prickelnd. Richtig spannend finde ich aber, was Seth in der 75. Sitzung diktiert hat. Er spricht von psychologischen Strukturen, die als Grundlage für die materielle Struktur unseres Universums dienen. Als ich das las, erinnerte ich mich an Texte von anderen Autoren, die besagen, daß das, was wir denken, unsere Wirklichkeit bestimmt. Ja, dachte ich, das würde passen.
Seth sagt: „Das Individuum versucht, diese psychologischen Strukturen in die physische Realität hineinzuprojizieren, wo sie dann erkannt, realisiert, manipuliert und bis zu einem gewissen Grad als Materie gemeistert werden können.“
Wer Seth kennt, weiß, daß er auf gut sechs Seiten noch eine Menge mehr zu sagen in der Lage ist, und deshalb empfehle ich, die 75. Sitzung aus Band 3 der Frühen Sitzungen selber zu lesen. Mein Fazit für mich ist jedenfalls, daß es durchaus Sinn macht, auf das zu achten, was man den ganzen Tag so denkt. Wenn es stimmt, was Seth sagt, dann wäre das eine gültige Erklärung dafür, wie wir mit unseren Gedanken unsere eigene Realität erschaffen.

Charles

die Vergangenheit ändern…

6. März 2008 um 04:06 Uhr

“The past existed in multitudinous ways. You only experience one probable past. By changing this past in your mind, now, in your present, you can change not only its nature but its effect, and not only upon yourself but others.”

Seth Speaks
Session 566, Page 231

Die Vergangenheit existierte in unzähligen Varianten. Ihr erfahrt nur eine wahrscheinliche Vergangenheit. Indem ihr die Vergangeheit in eurer Wahrnehmung ändert, jetzt, in dieser eurer Gegenwart, könnt ihr nicht nur ihre Natur ändern, sondern auch ihre Auswirkung. Und das nicht nur für für euch, sondern auch für andere.

Neu endeckt: Die Selbstheilungskräfte des Gehirns…

um 03:36 Uhr

Wenn man dem Magazin >>Der Spiegel<< glauben darf, und wer würde schon den Wahrheitsgehalt eines Spiegel-Artikels ernsthaft in Zweifel ziehen, wird zur Zeit in der Medizin mit überkommenen Vorstellungen ein wenig aufgeräumt.
>>Die neue Vorstellung, das Gehirn sei formbar wie Knete, unterscheidet sich radikal von jener Sicht, wie sie von vielen Behandlern noch immer vertreten wird: Ihnen zufolge ist es eine starre Struktur, auf die man hauptsächlich mit Medikamenten, weniger aber mit Training einwirken kann.<< berichtet
der Spiegel.

Der Artikel macht deutlich, daß gewisse Kreise in der Wissenschaft durchaus bereit sind, sich von lieb gewordenen Vorstellungen radikal zu lösen. Dem Bericht des Spiegel zu Folge sind die Selbstheilungkräfte des Gehirns erheblich größer als bisher angenommen. Wo hab ich das nur schon mal gelesen…? Das mit den Selbstheilungkräften, davon spreche ich.

Meine Meinung: ein sehr empfehlenswerter Artikel.

Charles

Inneres Selbst und bewußte Persönlichkeit

5. März 2008 um 01:41 Uhr

Ich glaube, er sandte einen jungen Mann mit einer Botschaft zu einer der Frauen und die Botschaft wurde nicht überbracht. Das bedeutet seiner heutigen Persönlichkeit auf der bewussten Ebene wohl nicht mehr viel, aber die Tatsache, dass die Botschaft nicht überbracht wurde, bedeutet dem inneren Selbst sehr viel, denn jene vorherige Persönlichkeit hatte sehr viel Gewicht darauf gelegt.

Die Frühen Sitzungen, Band 2, Sitzung 73, Seite 265

Seth spricht hier zum Thema Reinkaranation. Es geht um die früheren Leben der Besucher, die sich an diesem Abend, es ist der 22. Juli 1964, zur Sitzung eingefunden haben. Einer der Gäste wurde in einem früheren Leben, so Seth, von einem Mauren getötet. Der Tod trat in der Wüste ein und er ließ zwei Frauen, einen Sohn und vier Töchter zurück. Bemerkenswert finde ich hier Seths Hinweis auf die unterschiedlichen Absichten des inneren Selbst und der Persönlichkeit auf bewußter Ebene.

Charles

Konkretes Erschaffen

um 01:23 Uhr

Der Geist konstruiert seine eigene Realität in Materie, und hier ist der Punkt, wo die persönliche Erwartung ins Spiel kommt. Ihr erschafft nicht nur eure eigene Umgebung, allgemein gesprochen, sondern ihr erschafft sie konkret in Form von Masse und Materie.

Die Frühen Sitzungen, Band 2, Sitzung 73,  Seite 268

Eigene Fähigkeiten zu heilen

um 01:14 Uhr

Es stimmt, dass das, was zu Materie wird, auch als Materie behandelt werden muss und doch verfügen die innere Vitalität und das innere Selbst über ihre eigenen Fähigkeiten zu heilen. Das Problem liegt darin, dass diese Fähigkeiten wenig gebraucht und selten geschätzt werden.

Die Frühen Sitzungen, Band 2, Sitzung 73, Seite 268

Der kleine Unterschied

29. Februar 2008 um 06:17 Uhr

In der Erfahrung einer jeden Person gibt es Bereiche, in der er oder sie zufrieden ist. Wenn du entdeckst, daß du jedoch unzufrieden bist, stelle die Anweisungen in Frage, die du in jenem speziellen Erfahrungsbreich erteilst. Es mag nun den Anschein haben, als ob die Resultate nicht deinen bewußten Wünschen entsprechen. Aber du wirst entdecken, daß sie deinen bewußten Überzeugungen folgen, und das kann durchaus verschieden sein.

Die Natur der persönlichen Realität
Session 659, Page 311

Ein Experiment

27. Februar 2008 um 16:07 Uhr

Das Experiment, das eure Welt verändern würde, würde beruhen auf der grundlegenden Idee, daß ihr eure eigene Realität erschafft, und daß alles, was existiert, gesegnet ist und daß das Böse nicht existiert. Wenn diese Ideen individuell und kollektiv befolgt würden, würdet ihr mit euren physischen Sinnen keinen Widerspruch feststellen. Sie würden die Welt und die Existenz als gut erkennen. Dies ist das Experiment, das noch nicht versucht wurde, und dies sind die Wahrheiten, die ihr nach dem physischen Tod lernen müßt.

Seth Speaks
Session 546, Page 192

Der ewige Hamlet

23. September 2007 um 03:03 Uhr

Ich möchte kurz auf den Text von James zurückkommen, weil diese Sache mir seit Tagen im Kopf umher geht. Die Rolle des Hamlet mit seinen überaus interessanten Problemen fesselt mich nur bis zu dem Punkt, an dem ich erkenne, daß ich nur eine Rolle spiele. Und an dem ich erkenne, daß ich im Prinzip auch jede andere Rolle spielen könnte. Ich erkenne, daß ich mir die Rolle aussuchen kann.

Dahinter steckt natürlich die fesselnde Macht der Glaubenssätze. Und wie fesselnd diese sind, weiß ich aus eigener Erfahrung. Seit drei oder vier Monaten mache ich intensiv Seth-Übungen. Heute Abend hatte ich zum Beispiel das >Vergnügen<, zu Zeiten völlig verschiedene Glaubenssätze über ein und die selbe Sache zu verspüren. Das heißt, eigentlich spürte ich nicht die verschiedenen Glaubenssätze, sondern ihre Wirkungen. Ich schaffte es, innerhalb von vielleicht zwei Stunden, mehrmals völlig verschiedener Ansicht zu sein. Und zwar über die selbe Sache. Und mit voller Überzeugung.

Es war SEHR anstrengend. Bei solch in kurzem Abstand wechselnden Glaubenssätzen fällt natürlich auf, wie sehr sie das eigene Denken in ihren Bann ziehen. Und die Glaubenssätze selber fallen auf, sie zeigen sich als Glaubenssätze. Du merkst, es ist nicht die Realität, sondern das, was du über die Realität geglaubt hast.
In diesem Moment wird dir klar, daß du sie benutzen kannst, deine Glaubenssätze.

Ich habe seit einiger Zeit eine Änderung gespürt. Aber erst heute war diese Änderung so deutlich, daß ich Vertrauen in diese neuen Glaubenssätze gefunden habe. Es war ein gutes Gefühl, aber auch sehr anstrengend.
Du mußt den Hamlet nicht zu Ende spielen, wenn dir die Rolle nicht gefällt. Tritt einen Schritt beiseite und betrachte dich mit etwas Abstand. Und wenn dir das nicht gefällt, was du da siehst, dann kannst du es ändern.

Charles

- Sethübungen findest du hier im Blog und auf sethseite.de -

Kommentar von James:

18. September 2007 um 15:47 Uhr

Ich habe dazu was gefunden in “Natur der Psyche” - und vermutlich ist das wirklich ein entscheidender Schlüssel im ganzen Seth-Material. Denn nur mit diesem Verständnis wird es möglich, ein grösseres Verständnis unseres Seins zu erhalten.

Zitat Seth: “Nehmen wir an, jeder von euch sei ein phantastischer Schauspieler, der in einem multidimensionalen Theater spielt, so daß jede eurer Rollen eine Vitalität ausstrahlt, die die kreativen Fähigkeiten eines gewöhnlichen Schauspielers weit übertreffen.
Jeder von euch steckt in einem solchen Unterfangen. Doch ihr verliert euch an Fragmente eurer Persönlichkeit. Zudem befindet ihr euch in einer Art schöpferischem Dilemma, weil ihr euch agierend so überzeugend mit der Rolle verwechselt, die ihr spielt, daß ihr euch selbst zum Narren haltet.
Ihr sagt: »Ich muß meine Individualität nach dem Tod aufrechterhalten«, wie wenn der Schauspieler, der den Hamlet spielte, in dieser Rolle bleiben und sich weigern würde, andere Rollen einzustudieren und in seiner Karriere fortzufahren, indem er sagen würde. »Ich bin Hamlet, auf ewig mit den Schwierigkeiten und Herausforderungen meines Daseins verknüpft. Ich bestehe darauf, meine Individualität zu behalten.«

Was Seth nicht sagt…

17. September 2007 um 17:02 Uhr

…jedenfalls nicht an dieser Stelle - ich spreche hier den vorherigen Text >ein Nebenprodukt< an. Und ich erinnere mich auch an keine andere Stelle, an der es es gesagt hätte. Allerdings habe ich auch nicht alle seine Bücher gelesen.
Wenn langsam die Erkenntnis dämmert, es könnte sich um ein Schauspiel handeln, geschieht etwas sehr seltsames. Ich möchte das an einem Beispiel beschreiben.
Nehmen wir an, ich habe einen Ehekrach. Richtig ernst, es ist von Trennung die Rede. Ich brauche nicht zu sagen, daß mir die Sache tierisch an die Nieren geht, das dürfte selbstverständlich sein. Mir geht es ziemlich schlecht.
Wenn ich jetzt die gleiche Szene in >Marienhof< oder >Lindenstraße< auf dem Bildschirm sehe, dürfte meine Betroffenheit um Einiges geringer sein, selbst wenn ich mit den Akteuren leide. Aber ich weiß doch, es handelt sich um eine Illusion.
Auch wenn ich in der Serie als Schauspieler agiere, meine persönliche Betroffenheit hält sich in Grenzen, weil ich die Situation nicht ernst nehmen kann.
Seth schlägt es nicht wirklich vor, aber er deutet die Richtung an: Konflikte im >wirklichen< Leben können mit der gleichen Distanz betrachtet werden, wie ich Konflikte auf einer Bühne erlebe.
Die positive Konsequenz daraus: Ich habe wenn schon gar keine Angst mehr, so doch viel weniger, was günstige Voraussetzungen schafft, um die Kräfte des inneren Selbst in die entsprechende Richtung zu lenken. (Zum Beispiel durch eine Seth-Übung).
Sind wir von einem Problem so gefangen, daß wir an gar nichts Anderes mehr denken können, so verstärken wir laut Seth die unangenehme Situation noch. Und nicht nur Seth sagt das.
Deshalb kann der >Trick< mit den Schauspielern die Wende bedeuten.
Seth sagt in der Natur der Persönlichen Realität: >Wenn ihr … ständig negative Aspekte verstärkt, euch auf negative Aspekte konzentriert, diesem negativen Bild widersprechende Daten aber ignoriert, dann werden die negativen Aspekte Teil eurer Erfahrung werden - als Auswirkungen natürlicher Selbsthypnose.<
Aber: >Wenn ihr wißt, daß eine bestimmte Situation imaginär ist, kümmert ihr euch nicht darum zu versuchen, sie zu lösen.< Natürlich, weil die Distanz so groß ist, daß keine Notwendigkeit dazu besteht.
Es geht hier nicht darum, negative Aspekte ignorieren und zu verleugnen, sondern ihnen ihre zerstörerische Kraft zu nehmen. Und das kann mit dem Schauspieler-Kunstgriff gelingen. Einiges zu diesem Thema findet man auch bei Theo Fischer in seinem Buch >Wu Wei<. Wenn Fischer auch nicht von Schauspielern spricht, so stellt er doch die Abläufe präzise dar. Ich sehe bei Fischer zahlreiche Parallelen zu Seth, und, jetzt muß ich lächeln, er ist um Einiges leichter zu verstehen als Seth. Entschuldigung Seth, das soll keine Kritik sein. Ich weiß, daß es nötig ist.

Nun, ich schlage vor, die Schauspieler-Sache einfach einmal auszuprobieren. Bei einem Streit zum Beispiel. Stell Dir vor, Ihr beide seid Schauspieler und sprecht eine Rolle. Es geschieht wirklich etwas sehr Seltsames…

Charles

Ein Nebenprodukt

um 00:30 Uhr

Immer wieder habe ich mich gefragt, wenn das stimmt, was Seth sagt, warum ich davon nicht schon viel früher erfahren habe. Ich erschaffe meine eigene Realität. Warum es nicht in der Schule gelehrt wird, zum Beispiel. Oder warum innerhalb von 2000(!) Jahren nicht noch jemand wie Jesus gekommen ist, der ja allergrößte positive Auswirkungen auf das Denken der Menschen gehabt hat.

>Joseph hatte recht, als er von Wesenheiten sprach, die Bühnen erschufen, auf denen sie ihre Probleme dramatisierten. Wobei es natürlich ist, daß, wenn das Stück einmal angefangen hat, die Schauspieler derart in ihre Rollen eintauchen, daß sie vergessen, daß sie selbst es waren, die das Stück geschrieben und die Bühne erschaffen haben oder daß sie überhaupt spielen. Der Grund dafür ist recht einleuchtend.

Wenn ihr wißt, daß eine bestimmte Situation imaginär ist, kümmert ihr euch nicht darum zu versuchen, sie zu lösen. So laßt ihr eure Schauspieler (Anmerkung: ich vermute mal, Seth meint uns mit den Schauspielern) die Situation als das nehmen, was sie zu sein scheint, wobei sie hie und da einigermaßen verwundert um sich schauen und sich fragen, wie sie dort hin kamen, wo sie sich befinden, wer diese Bühne erschuf und so weiter. Sie erkennen nicht, daß alles von ihnen selbst erschaffen worden ist, auch sollten sie das im Allgemeinen gar nicht, da sonst die Dringlichkeit die Probleme zu lösen, nichtig würde.
…Ich bin nicht besorgt, daß ich das existierende Gleichgewicht gefährde, auf keinen Fall. Tatsache ist, daß ein gewisses Maß an Erkenntnis kommen kann und oft auch kommt, nachdem das Stück schon in vollem Gange ist und zu diesem Zeitpunkt ist die Handlung der Camouflage schon so komplex, daß die Erkenntnis selbst im Bezugssystem der Camouflage erscheint und so oft nicht von ihr unterscheidbar ist.<
Die Frühen Sitzungen, Band I, Sitzung 31, Seite 250

Was Seth hier nicht ausspricht: Wer die Probleme als Illusion durchschaut, ist frei. Oder zumindest der Freiheit ein gutes Stück näher gekommen. Auch bleibt Seth recht schwammig, wer die Schauspieler eigentlich sind. Zwar spricht er im ersten Satz die Wesenheiten an, die >ihre< Probleme dramatisierten.
Vier Seiten zuvor wird er da schon deutlicher:
>Tatsache ist, daß eure Ebene entstand, weil genügend Wesenheiten bestimmte Arten von Erfahrungen machen wollten…
…Dazu müssen die Wesenheiten Persönlichkeiten (Anmerkung: das sind wir) verwenden, die sozusagen Kapseln oder sogar Abteilungen ihrer selbst sind – also Teile der ganzen Wesenheit, aber, sofern es die Erinnerung und so weiter betrifft – klar von der Wesenheit abgetrennt sind.<
Die Frühen Sitzungen, Band I, Sitzung 31, Seite 246

>Es sind immer verschiedene persönliche Probleme vorhanden, die gelöst werden müssen, aber sowohl die Zeit als auch der Ort und die Beziehungen (Anmerkung: zu anderen Persönlichkeiten) können selbst gewählt werden. (Anmerkung: Die zu bewältigenden Probleme können offensichtlich nicht selbst gewählt werden.)
…Diese Fragen werden von den Wesenheiten zwischen den Leben geklärt und jede Wesenheit hat viele Probleme zu bedenken.
Die Frühen Sitzungen, Band I, Sitzung 31, Seite 156

Der Text geht hier noch weiter und es wird noch richtig interessant und spannend. Was zum Beispiel passiert, wenn die Persönlichkeit von der Wesenheit überfordert wird und verrückt wird.
Sehr bemerkenswert finde ich Seths Erklärung, daß die Wesenheiten >bestimmte Arten von Erfahrungen< machen wollten, diese jedoch nicht selber machen, sondern dazu andere Individuen verwenden.
Offensichtlich sind die Wesenheiten bereit, recht weit zu gehen für ihre >bestimmten Arten von Erfahrungen<:

>Der Umstand, daß auf eurer Ebene die Manipulation so wichtig ist, stellt einen der Hauptgründe für Kriege dar.<
Zwei Absätze weiter: >Krieg gibt es auf anderen Ebenen nicht. Es gibt ihn auf eurer Ebene als Nebenprodukt bestimmter Herausforderungen, welche die schöpfenden Wesenheiten durch Materialisation zu lösen wünschten…<
Die Frühen Sitzungen, Band I, Sitzung 31, Seite 248

Na, dann ist ja alles in Ordnung.

Charles

P.s. Seth empfiehlt aber auch nicht, die Probleme völlig zu ignorieren. Das sei bestenfalls eine feige Lösung und halte die Persönlichkeit in ihrem Wachstum auf. Wie förderlich Krieg dem Wachstum ist, dazu habe ich allerdings noch nichts gefunden.

Selbstbejahung

15. August 2007 um 03:26 Uhr

Nun: Selbstbejahung heißt, euch selbst und eure Lebensführung zu bejahen und euch als einmalige Persönlichkeit anzunehmen.

(Pause.) Selbstbejahung bedeutet, daß ihr euch selbst zum Individuum erklärt. Selbstbejahung heißt, daß ihr das euch eigene und durch euch hindurchfließende Leben ans Herz schließt. Selbstbejahung ist eine eurer größten Stärken. Bisweilen könnt ihr mit voller Berechtigung bestimmte Erfahrungsaspekte ablehnen und trotzdem eure eigene Lebenskraft bestätigen. Ihr braucht keine Leute, Probleme oder Vorfälle zu bejahen, die euch zutiefst zuwider sind. Selbstbejahung bedeutet keine waschlappige, lauwarme Hinnahme all dessen, was euren Weg kreuzt, ohne Rücksicht auf eure Gefühle. Biologisch bedeutet Selbstbejahung Gesundheit. Ihr nehmt euer Leben in dem Bewußtsein an, daß ihr eure Erfahrungen gestaltet, und betont eure Fähigkeit, dies zu tun.

(23.00 Uhr.) Selbstbejahung bedeutet nicht, daß ihr euch zurücklehnt und sagt: »Ich kann nichts tun. Es liegt alles in den Händen des Schicksals, und was immer geschehen soll, geschieht.« Selbstbejahung ist auf der Erkenntnis begründet, daß kein anderes Bewußtsein genau wie das eure ist, daß eure Fähigkeiten individuell und einmalig sind und sich von denen anderer Menschen unterscheiden. Sie bedeutet Annahme eurer fleischgewordenen Individualität. Grundsätzlich ist Selbstbejahung eine spirituelle, psychische und biologische Notwendigkeit und stellt eine Würdigung eurer einmaligen Individualität und Unversehrtheit dar.

Die Natur der Persönlichen Realität, Sitzung 672, Seite 456

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Lösungswege IV

um 02:46 Uhr

Wenn ihr eure Phantasie in der von mir empfohlenen Weise einsetzt, so tut es bewußt spielerisch, und seid euch darüber im klaren, daß, an den Maßstäben eurer Alltagsrealität gemessen, eine große Diskrepanz zwischen den Bildern der Phantasie und denen des Alltags bestehen wird. Setzt das in eurer Realität als gegeben voraus. Doch eure ausschweifende, »törichte«, scheinbar unrealistische Phantasie wird euch für eure Probleme praktische Lösungen anbieten; bei richtiger Ausführung der Übung wird euch diese automatisch von Hemmungen befreien, die ihr als gegeben vorausgesetzt hattet.

Selbst wenn sich nicht sofort eine Lösung anbietet, wird euch die Regeneration als solche in die richtige Richtung weisen. Wenn jemand zum Beispiel als Frau unglücklich verheiratet ist, so stelle sie sich vor, sie hätte einen feurigen Verehrer. Es wird vielleicht nicht gleich ein Sir Galahad daherkommen, aber wenn die Frau die Übung richtig durchführt, wird sie sich automatisch geliebt und daher liebenswert vorkommen, während sie sich vorher zurückgewiesen, wertlos und minderwertig gefühlt hatte. Diese Übung könnt auch ihr machen. Das Gefühl, geliebt zu sein, wird eure Realität verwandeln und Liebe anziehen. Ihr werdet euch geben, als würdet ihr geliebt. Vielleicht wird euer Ehemann oder eure Ehefrau dann angenehmere Seiten an euch entdecken und sich selbst ändern.

Oder ihr werdet einen anderen Mann oder eine andere Frau anziehen und eure Ehe beenden, die in jeder Hinsicht ihren Zweck erfüllt hat. Ihr könnt jetzt eine Veränderung durchsetzen und begründen. Da eure Phantasie die Zeit transzendiert, ist sie einer der wichtigsten Prüfsteine für eure Identität.

Die Natur der Persönlichen Realität, Sitzung 669, Seite 439

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nicht ärgern, nur wundern…

um 02:34 Uhr

Nach Fedora 7 und Suse 10.2 läuft auf meinem heimischen Rechner jetzt Debian 4.0. Fedora 7 gab vor, Dateien zu löschen, tat es aber nicht. Der Eintrag war verschwunden, jedoch der Speicherplatz wurde nicht freigegeben. Irgendwann wäre dann die Platte voll. So lange wollte ich aber nicht warten. Suses 10.2 durfte es sich ganze drei oder vier Tage auf meinem PC bequem machen. Eine Frage bleibt indes unbeantwortet: Was suchte Suses ZMD stundenlang auf meiner Platte? Stundenlang…
Jetzt läuft „Debian“ 4.0 „etch“. KDE und einiges andere nachinstallieren: 4 oder 5 Minuten. Mehr als 600 Pakete. Und ganz ohne ZMD.

Charles

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Lösungswege III

1. August 2007 um 07:38 Uhr

Nehmen wir das Alter hier als Beispiel. Ihr meint natürlich, daß ihr ein bestimmtes Alter habt, das für eure subjektiven Erfahrungen bestimmend sei, und daß ihr, gleich welchen Alters ihr seid, keinen Zugang zu anderen Altersstufen habt. In manchen eurer gleichzeitigen Existenzen seid ihr jedoch sehr jung und in anderen sehr alt. Manche eurer Körperzellen sind sozusagen nagelneu — die Regeneration zu neuem Leben findet ständig in eurem Körper statt, und zwar nicht nur bis zu eurem Tode, sondern sogar noch über den Tod hinaus, nachdem Haare und Nägel noch eine Zeitlang weiterwachsen. Identifiziert euch also mit der sich ständig erneuernden Energie im Hier und Jetzt eures lebendigen Daseins und vergeßt nie, daß ihr auf allen Ebenen biologisch und psychologisch mit jener größeren Identität verbunden seid, zu der ihr gehört.

Die Natur der Persönlichen Realität, Sitzung 669, Seite 437

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Horn-Tor-Träume

30. Juli 2007 um 15:31 Uhr

There is something that I would like you to do. During the week, before you sleep, tell yourself, if you want to, that you will have a true dream that will come from the Gates of Horn. Now that is an ancient suggestion given by the Egyptians. The Gates of Horn. I do not want to tell you what it means yet, simply to ask you to give yourselves the suggestion – those of you who want to – a true dream that will help harmonize the portions of your being. Now that is part of the suggestion. Ask for a true dream that comes from the Gates of Horn, that will help harmonize the portions of your being.

“Seth” ESP Class, May 28, 1974

An excerpt from Sue Watkin’s book about ESP classes: Conversations With Seth, Vol. 2 by Susan Watkins. Chapter Fifteen –
Further Expeditions: Out-of-Bodies and the Gates of Horn pp. 293-94

Ich möchte gerne, daß ihr etwas ganz Bestimmtes tut: Während einer Woche könnt ihr, wenn ihr das wollt, euch vor dem Einschlafen sagen, daß ihr einen wahren Traum haben werdet, der von den Horn-Toren kommt. Es handelt sich hierbei um eine sehr alte Suggestion, die sich die Ägypter gaben. Die Horn-Tore. Ich will euch jetzt noch nicht sagen, was das bedeutet, sondern euch ganz einfach nur darum bitten, euch diese Suggestion zu erteilen, diejenigen unter euch, die wollen, daß ein wahrer Traum helfen wird, die Anteile eures Wesens zu harmonisieren. Denn das ist Teil dieser Suggestion. Bittet um einen wahren Traum, der von den Horn-Toren kommt, der helfen wird, die Anteile eures Wesens zu harmonisieren.
“Seths” ASW-Klasse vom 28. Mai 1974
Aus: Conversations With Seth, Vol. 2, von Susan Watkins.Kapitel 15,
Further Expeditions: Out-of-Bodies and the Gates of Horn Seite 293-94

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Lösungswege II

29. Juli 2007 um 16:05 Uhr

Oft traut ihr eurer eigenen Phantasie nicht über den Weg, weil sie mit Phänomenen zu tun hat, die man nicht als Tatsachen bezeichnen kann…

…Weil ihr heute der Phantasie so sehr mißtraut, merkt ihr gar nicht, welch wichtige Hinweise sie euch gibt, sowohl was die Lösung von Problemen als auch was den schöpferischen Ausdruck anbelangt. Viele authentische Reinkarnationserinnerungen kommen als Phantasiegebilde zu euch, aber ihr traut ihnen nicht. Ein Großteil eurer Probleme läßt sich mit Hilfe der Phantasie ziemlich mühelos lösen.

(Pause um 22.50 Uhr.) Oft benutzt ihr unbeabsichtigter Weise die Phantasie, um »negative« Lebensumstände zu verlängern, indem ihr ständig an all die Dinge denkt, die schiefgehen könnten. Wo es doch möglich ist, die Phantasie konstruktiv dafür einzusetzen, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft umzugestalten. Um das in der Gegenwart zu tun, stellt euch einfach vor, ihr befändet euch in einer glücklichen Lage. Anfangs werden euch eure Phantasien komisch vorkommen. Wenn ihr alt, arm oder einsam seid, wird euch die Vorstellung, zwanzig Jahre alt, reich und von Freunden und Bewunderern umgeben zu sein, lächerlich dünken.

Und in der Tat, wenn ihr nach einer solchen erfreulichen Übung um euch blickt und das Imaginierte mit dem tatsächlich Vorhandenen vergleicht, dann fühlt ihr euch noch miserabler als vorher. Ihr müßt aber wissen,daß dieser Vorstellungswelt ebenso Wirklichkeit zukommt – wenn auch nicht in der euch vertrauten Tatsachenwelt. Eine solche Übung kann, entsprechend der Freiheit, die sie euch gewährt, automatisch Körper, Geist und Seele verjüngen und (mit Nachdruck) das anzuziehen beginnen, was innerhalb der Grenzen der euch bekannten Tatsachenwelt an Wunscherfüllung möglich ist.

Die Natur der Persönlichen Realität, Sitzung 669, Seite 437

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Glaubenssätze enttarnen

28. Juli 2007 um 16:52 Uhr

Um unsere Glaubenssätze zu erkennen, wenn sie uns denn einschränken, dafür schlägt Seth eine ganze Reihe von Methoden vor. Ausgelöst durch Volkers Kommentar zu „Wie Glaubenssätze sich selbst verstärken“ ist mir ein praktisches Beispiel in den Sinn gekommen: „Ich bin traurig. Warum bin ich traurig? Weil ich einsam bin.“
Hier hat das Gefühl zum Erkennen eines Glaubenssatzes geführt.

„Ich bin einsam“ wird in aller Regel als Tatsache angesehen und häufig eben nicht als Glaubenssatz. Dennoch ist es ein solcher. Glaubenssätze aber sind keine Tatsachen. Sie können geändert werden. Wie das geht wird Gegenstand der kommenden Folgen von Lösungswege sein.

Charles

Mit der neuen Kommentar-Funktion

27. Juli 2007 um 21:48 Uhr

Kommentare schreiben ist jetzt ganz, ganz einfach… Den Tip mit dem verbesserten Spamschutz gab mir Volker vom Blog Spiritkraut!. Danke!

Herzliche Grüße

Charles

Lösungswege I

um 21:46 Uhr

…Das gleiche gilt für das praktische Leben: jeder Tag trägt die Lösungen für aktuelle Probleme in sich. Wenn ihr euch also eines bestimmten Problems (einer Prüfung) bewußt seid, so könnt ihr euch darauf verlassen, daß die Lösung ebenso in eurer Reichweite liegt, wie das Problem selbst. (Nachdrücklich:) Die Lösung ist einfach die Kehrseite eures Problems, die augenblicklich nicht in eurem Blickwinkel liegt. Es sind sogar klare Hinweise vorhanden, welche Richtung ihr einschlagen müßt; die Lösung ist euch nicht fremd, sie bleibt nur unerkannt, weil ihr so auf das Problem fixiert seid.

Dies gilt für jede Art Problem oder Dilemma…

Die Natur der Persönlichen Realität, Sitzung 669, Seite 435

Wie Seth weiter ausführt, mißtrauen die in der westlichen Kultur lebenden Menschen der Phantasie sehr. Dabei übersehen sie allerdings die Möglichkeiten, die sie bietet, sowohl für die Lösung von Problemen als auch im Bereich der Kreativität. Authentische Reinkarnationserinnerungen, sagt Seth, nutzen den Weg durch das Tor der Phantasie in unser Wachbewußtsein. Ein Großteil unserer Probleme lasse sich mit Hilfe der Phantasie ziemlich mühelos lösen.

Charles

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Neu auf sethseite.de…

um 05:15 Uhr

…ist ein erstes, kleines Kapitel über Träume. Neben drei Texten aus diesem Sethblog, die jetzt auch auf sethseite.de in der Rubrik „Über Träume“ nachzulesen sind, gibt es dort zudem eine Passage aus: „Die Natur der Persönlichen Realität“, in der Seth interessante Anmerkungen über die Angst vor Träumen macht.

Charles


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Wie Glaubenssätze sich selbst verstärken

26. Juli 2007 um 09:12 Uhr

Your beliefs automatically attract the appropriate emotions. They reinforce themselves through imagination; and at the risk of repeating myself, because this is so important: Imagination and feeling follow your beliefs. It is not the other way around.

The Nature of Personal Reality, Session 621, Page 69

Eure Glaubensätze ziehen automatisch die ensprechenden Gefühle an. Sie verstärken sich selbst durch Imagination; und auf die Gefahr hin, daß ich mich wiederhole, weil es es so wichtig ist: Imagination und Gefühl folgen euren Glaubenssätzen. Und nicht umgekehrt.

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Leider ist es nötig…

25. Juli 2007 um 14:57 Uhr

…sich einzuloggen, wenn man posten will. Im Blog und im Forum. Ich finde das auch blöd, aber es geht nicht anders. Weil die Spammer dazu zwingen. So hat jetzt ein Spammer auf sethblog.com alle Email-Eingänge, und jeder Artikel verfügt über einen Email-Button, alle 17 Email-Eingänge systematisch ausgetestet, um heraus zu finden, ob darüber Spam zu verschicken ist. Hat nicht geklappt. Man kann das in den Logfiles sehen. Irgend ein Server in New York. Nicht nur, daß es für die Empfänger der Junk-Mails lästig ist, je nach dem wie die Umstände sind, kann mein Provider 3000 bis 4000 Euro Gebühren von mir verlangen. Pro Angriff. Das habe ich bis gestern auch nicht gewußt. Deswegen bitte anmelden per Email, wenn Ihr schreiben möchtet.

Und nun zu etwas ganz anderem. Denn mit dem Thema Spam befasse ich mich auch auf meiner “Literatur” -Seite premium-texte.de. Und anderen Themen, die zur Zeit sehr wichtig für die Menschen in unserem Land sind. Vielleicht gefällt es ja dem Einen oder Anderen. Es ist nicht so ernst gemeint.

Herzliche Grüße

Charles

Eine Tao-Übung

24. Juli 2007 um 07:24 Uhr

Es gibt nämlich einen Trick, wie Sie denken können und trotzdem in der Gegenwart leben: Sie beobachten Ihre Gedanken! Dieses Vorgehen hat zwei Effekte. Wenn Sie Ihre Gedanken (ganz ungezwungen, ohne Verkrampfung) beobachten, und zwar, bevor sie entstehen, sie also erwarten, dann werden Sie feststellen, daß Ihre Denkprozesse zunehmend disziplinierter werden und nach einer Weile der Beobachtung vollständig aufhören. Und der zweite Effekt ist verblüffend: Dadurch, daß Sie über das Mittel der Beobachtung Ihren Gedanken begegnen, sie bereits im Entstehen auffangen, aktualisieren Sie diese, Sie transformieren sie auf diese Weise in die Gegenwart. So haben Sie folglich sowohl beobachtet wie auch gedacht, ohne den Gedanken nachzuhängen und in die Vergangenheit, in die Historie abzuschweifen.

Theo Fischer, Wu Wei, Seite 44



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Übung: natürliche Selbsthypnose

23. Juli 2007 um 15:43 Uhr

Neu auf sethseite.de ist Seths zweite Übung zur natürlichen Selbsthypnose. Die Übersetzung ist vielleicht nicht besonders elegant, dafür aber sehr nahe am Original. Das war mir wichtiger.

sethseite.de - Seth-Übungen

Charles

wahrscheinliche Ereignisse und freier Wille

um 04:07 Uhr

„Oft seid ihr herausragend in Situationen, die euch auf der physischen Ebene schlichtweg entgehen. Dennoch wirken diese Errungenschaften durch den Brennpunkt eurer Gegenwart ein. Jedoch da ihr euch physisch nur einer Linie wahrscheinlicher Ereignisse bewußt seid, entgeht euch die Bedeutung vieler Traumereignisse. Aber im Traum tut ihr eure Arbeit ebenso gültig wie jede Arbeit, die ihr am Tage ausübt, und im Traumzustand trefft ihr eure Reinkarnationsselbst und pflegt Umgang mit ihnen.“

The Nature of Personal Reality, Session 668, Page 377

Der Text oben ist jetzt direkt aus dem englischen Original und eng am Original. Neu übersetzt. Sorry, es sagen zu müssen, aber es war nötig. Sonst versteht man nämlich nicht, was Seth meint.

Mir ist vor allem dieser eine Nebensatz wichtig:

„…aber da ihr euch physisch nur einer Linie wahrscheinlicher Ereignisse bewußt seid…“


In diesem Satz steckt für mich eine Menge, das nicht ausgesprochen wird. Nämlich: Wie wähle ich diese Linie aus? Wie schaffe ich neue Möglichkeiten? Denn es muß dann möglich sein, die Linie zu wechseln, da es sich um wahrscheinliche Ereignisse handelt. Letzendlich gehts es hier um die Frage, gibt es einen freien Willen, oder sind wir determiniert, wie es viele Wissenschaftler zu glauben vorgeben.

Charles


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Eine junge Frau als Dalai Lama…

um 00:44 Uhr

“Ich bin ja vielleicht ganz beliebt, aber eine junge Frau als Dalai Lama, das wäre attraktiver…. Ein weiblicher Dalai Lama wäre nützlicher für den Buddhismus, für die tibetische Kultur, das tibetische Volk.”

Das ist doch mal eine klare Aussage auf eine ausgesprochen kluge Frage, die der Dalai Lama gestern im ARD-Interview gemacht hat. Das Interview mit dem Dalai Lama auf der ARD-Seite.

Charles

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Sorry, fast hätte ich das Tao vergessen

um 00:29 Uhr

Ganz einfach, weil er nicht bei mir im Bücherschrank steht, sondern eine Zeit lang fast täglich „In Betrieb“ war, schreibe ich erst jetzt über Theo Fischer und seine beiden Bücher „Wu Wei“ und „Yu Wei“. Letzteres trägt den bezeichnenden Titel „Die Kunst, sich das Leben schwer zu machen“… Ob Fischer Fan Erich Fromms ist, aus dessen Feder „Die Kunst des Liebens“ und „Von der Kunst des Zuhörens“ stammen, möchte ich nicht einschätzen. Jedenfalls nennt er Fromm in der Bücherliste gleich vier Mal.
In Fischers Büchern fand ich eine ganze Reihe von Parallelen zu Seths Gedanken, so etwa Leben in der Gegenwart und das Betonen intuitiven Handelns.

Fischer bezeichnet sich selbst als Taoist und erklärt sehr gegenwartsbezogen und sehr lebendig das Wesentliche dieser Weltanschauung, gibt Tips für Übungen, die Jahrtausende alt sind.

„Der Mensch des Tao kennt keine Ungeduld. Überall, wo er sich befindet, ist er am Ziel, nämlich bei sich selbst. Er wartet auf nichts. Was geschieht, geschieht, und dieses nimmt er an.“

Mich erinnert dieses Zitat an eine Passage von Seth, die ich auf „Alfs sagenhafte P’taah- & Seth-Seiten“ in der Sitzung „Das sichere Universum“ gelesen habe:

„Es gibt Menschen, die sehr wohl mit meinen Ideen vertraut sind, doch meinen Namen nicht kennen. Es gibt Menschen, die ganz zufrieden sind mit ihrem Schicksal auf Erden und meinen Namen nicht kennen. Sie kennen sich selbst. Sie sind sich der Vitalität ihres Seins bewußt und sie brauchen mich nicht, damit ich ihnen sage, daß sie wertvoll und wichtig sind. (…) Diese Menschen erkennen ganz von selbst den Wert ihrer Existenz und sie ignorieren die Glaubenssysteme ihrer Zeit. Sie sind “alte Seelen”, die vielleicht keine hochgeistige Philosophie lesen, aber anstattdessen auf die Stimmen des Windes hören. Sie leben in Einklang mit der Natur und sie hören auf die Stimme ihres Herzens. Sie brauchen meine Bücher gar nicht lesen, denn sie könnten sie selbst geschrieben haben, wenn sie imstande wären zu schreiben.“

Der ganze Text unter:

Das sichere Universum

Den Begriff Wu Wei erklärt Fischer so:

„Gestatten Sie, daß ich Ihnen kurz chinesisch komme: WU WEI. In diesen beiden Silben ist das ganze Geheimnis der Lebenskunst des Tao enthalten. Wörtlich übersetzt bedeutet es in etwa „Nichtstun“, „Nichthandeln“. Damit wird keineswegs gesagt, man soll träge, entschlusslos oder lässig sein… In seinem tiefsten Sinn meint wu wei, wir sollen in unseren Entscheidungen nicht gegen unsere innere Autorität, eben das Tao, handeln…

Könnten wir lernen, dieses wu wei zu praktizieren, dann würden wir sofort aufhören, über unsere Probleme nachzugrübeln, sie zu analysieren und nach Lösungen zu forschen. Es genügt vollständig, uns das Problem ganz genau anzusehen, ohne darüber nachzudenken, ohne Analyse. Den Rest können wir getrost dem Tao überlassen. Soweit unser direktes Eingreifen notwendig wird, empfangen wir den Handlungsanstoß spontan durch eine kräftige Intuition. Wobei Intuition, wie sie landläufig verstehen, den Vorgang nur unzulänglich beschreibt, denn es handelt sich vielmehr um einen inneren Dialog, der jedem zur Gewohnheit wird, der gelernt hat, im Geiste des Tao zu leben… Zur Meisterung dieses Lebens wird keine einzige Fähigkeit gefordert, die nicht bereits in uns vorhanden ist.“

Wu Wei, Seite 12/13

Charles


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Artikel zum Nachschlagen

22. Juli 2007 um 17:21 Uhr

Seit einigen Tagen ist die sethseite.de online. Zunächst werden dort Artikel des sethblog.de nach Schwerpunkten geordnet zu finden sein. Wenn ich mit der Technik besser zurecht komme, denn damit verbringe ich jetzt viel Zeit (ohne den Tip von Volker - spiritkraut.de - würde ich vermutlich jetzt noch über css und stylesheets brüten), möchte ich ein wenig mehr auf die Zusammenhänge eingehen.

Charles

…denn das Selbst ist die einzige Realität

um 15:51 Uhr

Zu den absoluten Highlights des Seth-Materials gehört für mich eine Diskussion Seths im November 1966 mit dem Psychologen Dr. Eugene Barnard von der North Carolina State University, die in dem gleichnamigen Buch in Auszügen wiedergegeben ist.

In diesem Gespräch legt Seth Grundlagen seiner Weltsicht dar:

„Wenn Sie wirklich erkennen würden, daß Ihre körperlich-materielle Welt bloß eine Illusion wäre, könnten Sie mit Ihren Sinnen keine Erfahrungen mehr machen.“

„Sie können Erfahrungen aufgrund der Illusion machen, aber wenn Sie die Illusion als Illusion erfahren, erfahren Sie ja nicht mehr.“

„…werden Sie in der Lage sein, jedwede Situation im Zeichen des Zwiespalts ´Realität oder Illusion´ Ihrem Willen gemäß zu erfahren, aber das Selbst, das diesen Zwiespalt ´Realität oder Illusion´ erfährt, wird sich selbst als Realität begreifen. Es gibt keinen Ort, an den man sich, um das zu erfahren, begeben müßte, denn das Selbst ist die einzige Realität, und es schafft sich seine Welt.“

Das Seth-Material, Seite 122


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Wie Gedanken und Gefühle in einander greifen

20. Juli 2007 um 06:57 Uhr

Die folgenden Gedankengänge stammen aus einer Abhandlung Seths über die fünfte Dimension. Einen Teil dieser Abhandlung widmet Seth der Rolle, die Gefühle bei der Erschaffung der Realität übernehmen.
Hart geht Seth mit Wissenschaftlern ins Gericht, die alles Mögliche in Zweifel ziehen, ihr eigenes Weltbild jedoch nicht. Oder wenn ja, dann nur in gewissen Grenzen. So wie man weiß, daß Wände aus Elementarteilchen zusammengesetzt sind, die ständig in Bewegung sind. Die Frage ist nur, welche Schlußfolgerung man daraus zieht.
Es zeigt sich, wie die stark die Gedankenwege Seths in einander greifen. Was vordergründig als Analogie über die fünfte Dimension angelegt ist (die hier allerdings fehlt), erweist sich bei genauer Betrachtung als Kurzfassung des Realitätskonzepts. Lediglich die alles bestimmende Rolle der Glaubenssätze läßt Seth an dieser Stelle unerwähnt.

„Wieso findest Du den Ausdruck „verfestigte Gefühle“ ausgefallen? Ihr beide versteht euch inzwischen darauf, daß sich eure Ebene tatsächlich aus verfestigten Gedanken aufbaut. Wenn eure Wissenschaftler all ihren hochtrabenden Unfug hinter sich gelassen haben, dann werden sie auch entdecken, daß dies tatsächlich der Fall ist, aber momentan fällt noch auf jeden Schande, der es wagt, ein solches Konzept auch nur in Betracht zu ziehen…

…Euch muß natürlich klar sein, daß auch die Worte Gefühl oder Emotion bestenfalls Symbole sind, um etwas anderes zu beschreiben und dieses andere etwas kommt dem Gedanken eurer mentalen Enzyme äußerst nahe.
Intellektuelle Wahrheiten allein werden euch nicht frei machen, obwohl sie natürlich notwendige Voraussetzungen darstellen. Wäre das aber der Fall, würden eure Wände einstürzen, denn intellektuell gesehen erkennt ihr ihre ziemlich zweifelhafte Natur. Da Gefühle aber so oft das Bindeglied darstellen, mit welchem der Gedanke etwas erschafft, ist es das Gefühl selbst, das geändert werden muß, wenn ihr von eurer bestimmten Existenzebene in eurer bestimmten Zeit Freiheit erlangen wollt. Das heißt, daß euch eine teilweise Veränderung der Gefühle erlauben würde, andere Varianten zu sehen. Da Gefühle ein Bindeglied darstellen, wäre es kaum von Vorteil, sie völlig zu ändern, da sonst eure gegenwärtige Welt auseinanderbrechen würde.“
Die frühen Sitzungen, Band 1, Sitzung 12, Seite 71f

An dieser Stelle noch ein Hinweis auf die Rolle der Glaubenssätze. Diese bestimmen, welche Gefühle vorherrschend sind. Wie Seth betont, können Glaubenssätze mit den geeigneten Mitteln, wie etwa der Selbsthypnose, wirksam verändert werden.

Charles

Reinkarnation, Glaubenssätze und der Kraftpunkt in der Gegenwart

16. Juli 2007 um 06:57 Uhr

Nochmals: Jeder von euch wählt sich also – in eurem Sinn „im Voraus“ den Rahmen aus, in dem er seine Daseinserfahrung durchstehen will. Das gilt sowohl auf persönlicher wie auch auf kollektiver Ebene. Diejenigen von euch, die an Reinkarnation glauben, werden hier fragen: „Was ist mit den Glaubenssätzen aus früheren Leben? Und selbst, wenn ich die Schuldvorstellung beiseite lasse, bin ich dann nicht trotzdem noch an die (in der 614ten Sitzung, Kapitel 2, erwähnten) Karmagesetze gebunden?“
Da alles gleichzeitig ist, können gegenwärtige Glaubenssätze vergangene Glaubenssätze verändern, ob sie nun aus diesem oder aus einem „früheren“ Leben herrühren. Die Existenzen sind in alle Richtungen offen. Angesichts eurer Vorstellung der Zeitabfolge und dem aus dieser resultierenden Glauben an Ursache und Wirkung ist dies natürlich schwer verständlich. Dennoch ist es euch als kreatürliches Wesen gegeben, durch die Glaubenssätze, die ihr jetzt hegt, eure Erfahrungen zu verändern; ihr könnt eure „Reinkarnationsvergangenheit“ ebenso verändern wie die Vergangenheit diese eures gegenwärtigen Lebens (Kapitel 15).
(Mit Handbewegungen:) Setze den folgenden Merksatz gesperrt in die Zeilenmitte:


Der Kraftpunkt liegt in der Gegenwart.

Diese Gegenwartserfahrung stellt auch den psychischen Prüfstein für all eure anderen Leben dar. Ihr nehmt bewußt vieles wahr und unbewußt noch sehr viel mehr, das ihr jetzt auf die eine oder andere Weise in euren Bewußtseinskegel hineinzuziehen lernt.
Das Gleiche gilt für all eure „Reinkarnationsselbst“. Sie nehmen unbewußt eure unbewußten Erfahrungen ebenso wahr, wie ihr die ihren unbewußt wahrnehmt.
Diese Wechselwirkung findet ständig statt und ist in einer jeden eurer Gegenwartserfahrungen höchst schöpferisch. Ihr zapft ihr Wissen genau so an wie sie das eure, und das gilt natürlich auch für Persönlichkeiten, die ihr als zukünftig ansehen würdet. Ihr könnt auf einen riesigen Fonds von Informationen und Erfahrungen zurückgreifen, der aber nur im Rahmen eurer gegenwärtigen Glaubenssätze ausgenutzt werden kann. Wenn ihr einmal begriffen habt, daß der Kraftpunkt in der Gegenwart liegt, dann steht dieser unerschöpfliche Informations- und Energiefonds voll zu eurer Verfügung.
Ihr könnt Pause machen.Sitzung 667

Seth suggests that self-hypnosis and light trance states be used as ways to uncover inner problems that are causing us difficulty. He also suggests that we simply ask the inner self to make the answer available on a conscious basis.
The Seth Material, Page 173

Seth schlägt vor, daß Selbst-Hypnose und leichte Trancezustände dazu benutzt werden sollten, innere Probleme aufzudecken, die uns Schwierigkeiten verursachen. Auch schlägt er vor, daß wir ganz einfach das Innere Selbst darum bitten, uns die Antwort bewußt zugänglich zu machen.
Das Seth-Material, Seite 173

präkognitive Träume - oder doch nicht?

13. Juli 2007 um 00:27 Uhr

If you remembered such a dream, therefore, you might think that it was precognitive, and that the event would become physical. Instead, the whole portent of the dream event would be an educational one, bringing your fear into clear focus. Session 720 The Unknown Reality, Volume 2

Falls du dich an einen solchen Traum erinnerst, könntest du denken, es handele sich um eine Vorahnung. Stattdessen wäre die ganze Vorahnung aus diesem Traum von erzieherischer Art. Weil sie dir deine Angst klar vor Augen führt.
Sitzung 720 Unbekannte Realität

Ich tue mich sehr schwer damit, Seths Gedanken zu kommentieren. An dieser Stelle jedoch möchte ich eine Ausnahme machen. Ich bin vor kurzem in die Falle getappt, weil ich eine ganze Serie von Träumen für präkognitiv gehalten hatte. Als ich jetzt diesen Satz las, wurde mir der wahre Sachverhalt klar. Seth warnt hier vor einer Falle, in die wir, wenn wir wie ich so sehr von Präkognition und anderen “ungewöhnlichen” mentalen Fähigkeiten fasziniert sind, nur allzu leicht hineintappen. Die Gefahr liegt nach meiner persönlichen Meinung - und Erfahrung - darin, angstbesetzte Inhalte für Präkognition zu halten. Und die damit verbundenen Ereignisse für sehr wahrscheinlich. Statt dessen gilt es, den Angst-Aspekt unter die Lupe zu nehmen. Ist dieser Schritt erst einmal verstanden, also die Angst als solche durchschaut, so hat sie bereits viel von ihrer Macht eingebüßt. Seth sagt hier, in Wahrheit ist es die Angst, die sich realisiert und keine Vorahnung. Aber uns erscheint die Angst, wenn sie sich im Traum als Vorahnung verkleidet, manchmal durchaus sehr, sehr glaubwürdig. Ich will dieses Thema auch ins Forum stellen.

Charles

hammerhart

12. Juli 2007 um 05:15 Uhr

You must watch the pictures that you paint with your imagination for you allow your imagination too full a reign…You form physical materializations of these realities within your own mind. If you imagine dire circumstances, ill health, or desperate loneliness, these will be automatically materialized, for these thoughts themselves bring about the conditions that will give them reality in physical terms. If you would have good health, then you must imagine this as vividly as in fear you imagine the opposite.

Du mußt die Bilder beobachten, die Du mit deiner Imagination malst, denn du gewährst deiner Imagination zu viel Herrschaft… Mit deinen eigenen Gedanken formst Du diese Realitäten zu physischen Materialisierungen. Wenn du dir düstere Lebensumstände vorstellst, schlechte Gesundheit ober verzweifelte Einsamkeit, so werden diese auotmatisch materialisiert. Denn die Gedanken selbst führen die Bedingungen herbei, die ihnen Realität in physischer Hinsicht verleihen werden. Wenn du guter Gesundheit sein möchtest, dann mußt du dir das ebenso lebhaft vorstellen, wie wenn du dir in Angst das Gegenteil vorstellst.

Das Seth Material, Seite 161

Heute angekommen…

8. Juli 2007 um 04:17 Uhr


…mein neustes Seth-Buch. Die frühen Sitzungen Band 1, Sitzungen 1-42. Endlich habe ich die erste Sitzung mit Frank Watts komplett. Ich kannte sie nur in Auszügen. Interessant finde ich, welche Schwierigkeiten Jane Roberts am Anfang mit dem Ouija-Brett hatte.

Charles

Erfolge und Leistungen vergegenwärtigen

7. Juli 2007 um 06:48 Uhr


Äußerst wichtig ist, daß ihr euer Hauptaugenmerk nicht auf die Lebensbereiche richtet, mit denen ihr am wenigsten zufrieden seid. So bewirkt ihr nämlich nur die Vertiefung der selbsthypnotischen Suggestion dessen, was ihr als schlecht empfindet.
Euch eure Erfolge und Leistungen zu vergegenwärtigen wird viel konstruktiver sein, selbst wenn sonst nichts anderes geschieht.
Die Aufmerksamkeitskonzentration auf positive Aspekte zieht eure Energie automatisch vom Problemkreis, der euch Sorgen macht, ab. Sie baut auch euer Selbstwert- und Machtgefühl auf.
Wenn ihr ein Dilemma loszuwerden versucht, vergewissert euch, daß ihr eure Aufmerksamkeit nicht eben auf dieses konzentriert. Das würde die Fixierung auf eure Schwierigkeiten nur verstärken.
Ist diese Fixierung einmal beseitigt, ist auch euer Problem gelöst.
Nehmen wir ein anderes Beispiel, ein ganz einfaches. Ihr seid übergewichtig. Das ist ein physisches Symptom. Es bekümmert euch. Ihr macht eine Schlankheitskur. Ihr geht von der Voraussetzung aus, daß ihr übergewichtig seid, weil ihr zuviel eßt. Ihr eßt aber in Wirklichkeit deshalb zuviel, weil ihr glaubt übergewichtig zu sein und es sein zu müssen. (Oder: Ihr seid aber deshalb allein, weil ihr glaubt, nicht geliebt zu werden… oder es nicht wert zu sein…)
Euer Körperbild stimmt immer. Der Glaube an eure Übergewichtigkeit konditioniert euren Körper, sich entsprechend zu verhalten.
Auf die merkwürdigste Weise wird also der unerwünschte Zustand durch die Kur noch untermauert, denn ihr macht sie ja, weil ihr so fest an euren übergewichtigen Zustand glaubt.
Solange ihr diese Überzeugung nicht ändert, werdet ihr fortfahren, eure Nahrung auf die gleiche Weise zu verwerten, und zuviel zu essen. Momentanerfolge sind nicht von Dauer. Euer ganzes Verhalten richtet sich ja nach euren selbsthypnotisch eingepflanzten Suggestionen. Euer Aussehen und eure ganze diesbezügliche Lebenserfahrung bestärkt euch in dem Glaubenssatz, der euer Übergewicht verursacht.
Ihr müßt also jenen Glaubenssatz freiwillig aufgeben.
Unter Anwendung der in diesem Kapitel empfohlenen Übungen müßt ihr eine bewußte Anstrengung machen, euch einen neuen Glaubenssatz einzuverleiben. Macht von der natürlichen Hypnose Gebrauch. Wenn ihr euren Selbstwert erkennt, dann kann diese Einsicht alle eure früheren Vorstellung der Wertlosigkeit, die den Zustand der Übergewichtigkeit angezogen haben, aufheben.
….
In allen Bereichen könnt ihr wertvolle Fingerzeige einfach dadurch erhalten, daß ihr tagsüber dem, was ihr denkt, größere Aufmerksamkeit schenkt, denn jeder Gedanke ist eine winzige Suggestion, die euer Verhalten modifiziert und sich auf eure Körperfunktionen auswirkt.
Die Natur der persönlichen Realität
Sitzung 660, S. 378

Es ist an der Zeit…

6. Juli 2007 um 20:04 Uhr

…daß man in der Philosophie die geliebten Scheuklappen ablegt und nach rechts und links schaut, um so wenigstens den Versuch zu machen, unnötige Limitationen des eigenen Denkens zu überwinden.

Charles

Konzentriere dich auf deinen Wunsch…

um 05:56 Uhr

Der Text ist in weiten Teilen neu übersetzt und orientiert sich stärker am Original. Ich fand das dort notwendig, wo der Sinn durch die Übersetzerin geändert wurde. Allerdings liest er sich jetzt nicht mehr ganz so poetisch. Außerdem habe ich fehlende Stellen ergänzt.
Charles

(Kraftpunktübung)

Möchtest Du Dich von lästigen Beschränkungen befreien, mein lieber Freund, dann gestalte deine Vergangenheit von der Gegenwart aus neu. Wie auch immer deine Lebensumstände sein mögen, du benutzt die Vergangenheit als reiche Quelle, durchsuchst sie nach Erfolgen und ordnest sie neu. Wenn du die Vergangenheit in dieser Hinsicht nach dem durchsuchst was falsch war, wirst du blind für das, was richtig war, so daß die Vergangenheit nur die Mängel widerspiegelt, denen du jetzt gegenüber stehst.
Andere Vorkommnisse werden im wahrsten Sinne des Wortes unsichtbar für dich. Dadurch richtest du gleichzeitig deine Zukunft in der selben gefährlichen Richtung aus, weil nämlich Vergangenheit und Zukunft vom Grundsatz her beide in der Gegenwart existieren.
Es gibt Menschen, die mit immer der selben Frage „Was fehlt mir?“ von Psychologe zu Psychologe, von Selbst-Therapie zu Selbst-Therapie irren. Diese Frage selbst wird zu einer Größe, durch die alle Erfahrung betrachtet wird und entwickelt sich zu einer der Hauptursachen für alle körperlichen, psychischen oder spirituellen Beschränkungen.
An irgendeinem Punkt hört der Mensch dann auf, sich auf das zu konzentrieren, war „richtig“ in einem bestimmten Lebensbereich war. Statt dessen richtet er nun den Blick auf typische „Mängel“. In durchaus guter Absicht, denn er sucht ja nach verschiedenen Lösungsmöglichkeiten, aber immer unter der Grundvoraussetzung, daß etwas „nicht stimmt“.
Wird das andauernd praktiziert, so kann die Konzentration auf das Negative allmählich auf andere, vormals intakte Erlebnisbereiche übergreifen.
Deshalb: Ihr seid nicht der Gnade eurer ehemaligen Überzeugungen ausgeliefert. Auf der anderen Seite – je eher ihr beginnt auf der Basis neuer Glaubenssätze zu handeln, desto besser. Gegenteiligen falls müßt ihr euch im Klaren darüber sein, daß ihr im Augenblick noch kein Vertrauen in sie setzt. Wenn ihr arme seid und mehr Geld haben möchtet und versucht, an künftigen Wohlstand zu glauben, während euch die Armut noch ins Gesicht starrt, so müßt ihr in der Gegenwart eine symbolische Handlung vollziehen, die zeigt, daß ihr eine Veränderung auch annehmen wollt.
So töricht es auch klingen mag, ihr sollte etwas Geld verschenken oder euch auf eine andere euch angemessene Weise so verhalten, als hättet ihr mehr Geld, als ihr tatsächlich habt. Ihr müßt auf eure neuen Glaubenssätze ansprechen, damit die Botschaft neurologisch übermittelt wird.
Als Resultat eurer Glaubenssätze habt ihr in eurem Verhalten ganz bestimmte Gewohnheiten angenommen. Wenn ihr jetzt auf Grund eines bewußten Willensaktes einige dieser Gewohnheiten ändert, dann kommt eure Botschaft an. Die Initiative aber muß von euch ausgehen, und sie muß in der Gegenwart stattfinden. Auf eine sehr konkrete Weise bedeutet dies, daß ihr euren Blickwinkel ändert, also eben jene ganz einmalige Perspektive, aus der heraus ihr Gegenwart und Vergangenheit betrachtet und aus der heraus ihr euch auch die Zukunft vorstellt.
Ihr müßt in euch hinein horchen und im Innern aufzuspüren versuchen, was ihr euch an positiven Erfahrungen wünscht. Schaut euch eure Vergangenheit unter diesem Gesichtspunkt an. Stellt euch die Zukunft vom Kraftpunkt dieser eurer Gegenwart aus vor. Es ist nur natürlich, das Wünschenswerte im Gegensatz zu dem, was da ist, zu sehen und allzu leicht, sich dann gleich entmutigen zu lassen. Ein richtig genutzter Zeitraum von nur fünf Minuten kann euch von großem Nutzen sein. Konzentriert euch während dieser Zeit auf die Tatsache, daß der Kraftpunkt hier in der Gegenwart liegt. Empfindet dies als Gewißheit und legt Nachdruck darauf, daß eure emotionalen, geistigen und psychischen Fähigkeiten im Fleisch zentriert werden und richtet dann eure ganze Aufmerksamkeit auf das, was ihr euch wünscht. Formuliert im Geiste eure Wünsche und stellt euch bildhaft den Zustand ihrer Verwirklichung vor.
Setzt alle eure Energie und Vorstellungskraft ein. Dann vergeßt alles. Prüft nicht nach, ob es wirkt. Nur sorgt dafür, daß während der Übung eure Absichten klar und eindeutig sind, und macht nach der Übung auf irgendeine Weise, eurer individuellen Lage entsprechend, eine Geste, die handlungsmäßig auf der Linie eures Wunsches liegt. Das kann eine ganz simple Handlung sein. Fühlt sich jemand einsam und ungeliebt, so kann die Geste einfach darin bestehen, daß er einem anderen zulächelt. Ist jemand arm, so kann er zum Beispiel einen gewünschten Gegenstand kaufen, der vielleicht ein wenig mehr kostet, als ihr habt ausgeben wollen. Tut es in dem Vertrauen, daß die Mehrkosten irgendwie wieder hereinkommen werden; wichtig ist nur zu handeln, als ob ihr mehr hättet, als ihr in Wirklichkeit habt.
Auf die Gesundheit übertragen heißt das, daß ihr euch einmal täglich auf eine mögliche Weise so verhaltet, als wäret ihr nicht krank. Der Glaube an die Gegenwart, fünf Minuten verstärkt, kann, zusammen mit einer körperlichen Handlung, manchmal sprichwörtlich Ehrfurcht gebietende Resultate hervorbringen.
Solche Wirkungen werden jedoch nur dann eintreten, wenn ihr aufhört in der Vergangenheit nach dem zu suchen, was nicht stimmt und wenn ihr damit aufhört, eure negativen Erfahrungen zu verstärken. Die selben Prinzipien können in allen Lebensbereichen angewandt werden, und in jedem Lebensbereich wählt ihr aus einer Vielfalt wahrscheinlicher Ereignisse.
Session 657, Page 299

Glaubenssätze und Gefühle

4. Juli 2007 um 04:41 Uhr

Glaubenssätze steuern erzeugen, zentrieren und zügeln die Gefühle.

Die Natur der persönlichen Realität, Seite 403, Fortsetzung der Sitzung 664

Ein für Seth untypisch kurzer Satz, der mir aber gewaltig zu denken gibt, wenn ich seine Konsequenzen in Betracht ziehe…

Charles

neues seth-forum

um 03:57 Uhr

Seit heute gibt es hier beim Sethblog ein neues Sethforum http://sethforum.sethblog.de/
zu Themen, die Seth betreffen. Natürlich bietet sich Gelegenheit, auch andere Fragen zu diskutieren. Anmelden könnt ihr euch im Forum oben rechts unter “Registrieren”. Die Bestätigung kommt per Email.
Bei mir hat´s jedenfalls geklappt und ich hab auch schon drei Fragen gestellt, um eure Meinung zu erfahren.

Ich wünsche euch viel Spaß oder auch etwas Nachdenklichkeit…

Charles

Leute…

2. Juli 2007 um 02:59 Uhr

Ich habe heute das Blog komplett umgebaut und bin mit der Seite umgezogen, weil mir das alte Layout nicht gefallen hat. Deshalb tragen alle Artikel das heutige Datum.

Einiges auf der Seite ist noch in Englisch, das will ich demnächst umstellen.

Jetzt verfügt die Seite über eine Emailfunktion, mit der ihr Artikel auch verschicken könnt wenn ihr möchtet.

Herzliche Grüße

Charles

jede Erfahrung

um 02:54 Uhr

The personality creates its dreams; the dreams are then experienced. The experience is indelibly recorded, and then changes the personality, again, in the same manner that any experience would.
The Early Sessions, Book 4, Session 173, Page 164

Die Persönlichkeit erschafft ihre Träume; die Träume werden dann erlebt. Die Erfahrung wird unauslöschlich gespeichert und verändert dann wieder die Persönlichkeit, in der selben Weise, wie es jede Erfahrung tun würde.

verleugnete Macht

um 02:54 Uhr

Immer wenn ihr euch in einer Lage befindet, in der ihr euch gegenüber einer angstmachenden Person oder Situation schwach fühlt, begegnet ihr eurer eigenen verleugneten Macht.
Sitzung 663

Die Angst vor dem Handeln

um 02:53 Uhr

Solange Macht mit Gewalt gleichgesetzt wird, werdet ihr es für nötig halten, normale Aggressivität in eurem Verhalten zu regulieren; und wenn ihr Macht für gewalttätig haltet, werdet ihr auch mehr oder weniger Angst vor dem Handeln haben.

Sitzung 663

vorgetäuschte Amnesie

um 02:52 Uhr

Ich erinnere hier an Augustus, den in diesem Buch besprochenen Fall. Augustus fühlte sich machtlos, darum isolierte er jenen Teil seines Selbst und projizierte ihn auf ein >zweites Selbst<. Nur wenn >Augustus zwei< in Aktion trat, war er imstande, Macht zu entfalten. Da in seinem Grundkonzept Macht und Aggressivität ein und dasselbe waren, wurde die Macht des Handelns automatisch gleichbedeutend mit der Entfaltung von Aggression. Und Macht war somit gleichbedeutend mit Gewalt.
Dies war eine Problemübertragung, die in ihrer Art einmalig ist. Der Drang zu handeln und das Handeln unter Kontrolle zu haben ist für bewußte Wesen eine Priorität. Augustus baute sich daher aus sich heraus eine Machtposition auf, von der aus er zumindest zeitweise aktiv werden konnte. Er mußte Amnesie vortäuschen, um diesen Mechanismus vor sich selbst zu verbergen.

Sitzung 663

Die Passage, in der von der nur vorgetäuschten Amnesie die Rede ist, hatte ich bislang mit schöner Regelmäßigkeit überlesen.

Charles

Liebe

um 02:52 Uhr


Macht bedeutet nicht grundsätzlich Überlegenheit über jemanden oder etwas. Da ist beispielsweise die >>Macht der Liebe<< und die >>Macht, lieben zu können<<. Beide schließen Aktivität und Vitalität sowie eine aggressive Stoßkraft in sich, die mit Gewalt nichts zu tun hat…

Liebe wird von all den natürlichen Aggressionselementen nach außen katapultiert, und sie ist mächtig; aber da ihr zwischen Gut und Böse so scharf unterscheidet, kommt euch die Liebe schwach und die Gewalt stark vor…

Haß wird als weit wirksamer als Liebe empfunden.

Sitzung 663

Barrie Gellis

um 02:51 Uhr

Heute bin ich auf die Homepage von Barrie Gellis gestoßen. Er war Mitglied von Jane Roberts ASW Klassen und seine Berichte sind sehr interessant.
Seine Homepage mit jeder Menge interessanter Fragen und Barries Antworten gibts hier:
http://www.geocities.com/Athens/Olympus/7723/qa.htm
Ein Besuch lohnt sich…

Charles

I´m not saying…

um 02:50 Uhr

I am not saying that every one of you must or should be healthy, wealthy and wise.
I am only addressing those here now who have effects in their lives with which they are dissatisfied.
In one manner of speaking, then, the suggestions you give yourselves constantly operate overall as beliefs that are reflected in your experience…
…Each of you will find habitual thought patterns in your own life backed up by resulting action - conditioned behavior as it were - by which you continually reinforce negative aspects, concentrate upon them to the exclusion of conflicting data, and so bring them into experience through natural hypnosis.
Session 658, Page 308

Ich sage nicht, daß jeder von euch gesund, reich und weise sein sollte oder sein müßte. Ich richte mich lediglich an jene, die in ihrem Leben Wirkungen verspüren, mit denen sie unzufrieden sind.
Gewissermaßen wirken die Suggestionen, die ihr euch ständig selbst gebt, in ihrer Summe als Überzeugungen, die sich dann in euren Erfahrungen widerspiegeln…
…Jeder von euch wird gewohnheitsmäßige Denkmuster in seinem Leben finden, die durch Erfahrungen bestätigt zu werden scheinen. Wenn ihr euer Verhalten in dieser Art konditioniert, nämlich in dem ihr ständig negative Aspekte verstärkt, euch auf negative Aspekte konzentriert, diesem negativen Bild widersprechende Daten aber ignoriert, dann werden die negativen Aspekte Teil eurer Erfahrung werden - als Auswirkungen natürlicher Selbsthypnose.

…unsichtbar

um 02:11 Uhr

A core belief is invisible only when you think of it as a fact of life, and not as a belief about life; only when you identify with it so completely that you automatically focus your perceptions along that specific line.

Ein Kern-Glaubenssatz ist nur dann unsichtbar, wenn Du ihn für eine Tatsache hältst und nicht für eine Überzeugung. Nur dann, wenn Du Dich so vollständig mit ihm identifizierst, daß Du Deine Wahrnehmung automatisch nur in diese Richtung konzentrierst.

…kein Aspekt der Realität selbst

um 02:09 Uhr

Es gibt verschiedene Methoden, wie man einen Glaubenssatz ändern kann, wie man ihn in sein Gegenteil umwandelt. Eine wirksame Methode setzt dreifach an:
Man erzeugt Gefühle in sich, die zu denen, die mit dem zu ändernden Glaubenssatz zusammenhängen, in Widerspruch stehen
und
gibt seiner Einbildungskraft eine Richtung, die der durch den Glaubenssatz vorgeschriebenen entgegengesetzt ist.
Und zugleich macht man sich deutlich bewußt, daß der Glaubenssatz eine Vorstellung ist, die man von der Realität hat, und kein Aspekt der Realität selbst.
Ihr wißt ja, daß Ideen keine Feststehenden Größen sind. Emotionen und Phantasien lenken sie in die eine oder andere Richtung, verstärken sie oder heben sie auf.
Die Natur der persönlichen Realität, 619, Seite 90.

Herzlich willkommen…

um 01:40 Uhr


…das also ist mein erstes Sethblog. Wer möchte, kann hier über seine persönlichen Erfahrungen berichten oder seine Meinung kundtun. Informationen über Seth findet ihr Du hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Jane_Roberts.

Mein persönliches Lieblingsbuch von Jane Roberts (oder soll ich sagen: von Seth?) ist im Augenblick, oder doch schon etwas länger „Die Natur der Psyche“, deshalb werdet ihr hier auch einige Zitate aus diesem Werk finden. Aber ich schaue auch oft in andere Seth-Schriften: Seths letzte Botschaft, Seth und die Wirklichkeit der Psyche, Gespräche mit Seth oder die frühen Botschaften. Mein zweiter Favorit ist „Jane Roberts – das Seth-Material“ Es trägt den Untertitel: Das Standardwerk. Jane Roberts läßt hier natürlich Seth selbst zu Wort kommen, sie schildert aber auch sehr anschaulich die Begleitumstände, unter denen ihre Channeling-Sitzungen stattfanden und die Reaktionen auf Seths Werk durch Besucher oder Wissenschaftler. In ähnlicher Weise ist „Jane Roberts – Der Weg zu Seth“ angelegt. Auch hier hat Jane Roberts neben eigene Gedanken die Aussagen Seths gestellt. Sie schreibt über ihre ersten Erfahrungen, hellsichtige Träume, Gedankenübertragung und Telepathie, leichte Trance, psychische Zeit und tiefe Trance, Voraussagen und Vorahnungen, Blicke in die Zukunft, Reinkarnation, Verwandtschaftsbeziehungen und die Persönlichkeit, die „Geisterwelt“ und über Möglichkeiten und Chancen der ASW-Forschung. Ein sehr lesenswertes Buch, wie ich finde.
Aber nicht nur Seth-Bücher finden sich bei mir daheim im Bücherschrank. Geshe Rabten war langjähriger geistiger Berater des Dalai Lama. Sein Buch trägt den Titel: Das Buch vom heilsamen Leben, vom Tod und der Wiedergeburt.
Wiedergeburt, das auch so ein Thema, mit dem ich mich, der ich in einer christlich geprägten Kultur aufgewachsen bin, schwer tue. Obwohl es in der Bibel Hinweise auf die Wiedergeburt gibt - von Jesus selbst. Nur hat man das halt ein bißchen anders übersetzt. Aber über die Methoden der Kirchen hat Seth ja auch einige Gedanken geäußert.
Von Carlo Zumstein stammt das Buch „Schamanismus“. Er gibt darin unter Anderem eine Anleitung zur schamanischen Reise, schreibt über Kraftplätze und Seelenrückholung. Andreas Dalberg hat das Buch „Der Weg zum wahren Reiki-Meister“ verfasst. Der Untertitel sagt, worum es geht: mit den Symbolen, Mantren und Einweihungsritualen aller Reiki-Grade.
„Das Geheimnis des Nicholas Roerich“ stammt aus der Feder von Wilhelm Augustat. Untertitel: Agni Yoga und die geheimen Lehrer.
Eher dünn bestückt ist die „Indische Abteilung“, aber immerhin, es gibt sie. Sie besteht im Wesentlichen aus dem „Lexikon der indischen Mythologie“ und einigen wenigen anderen Titeln. Aus irgend einem Grund ist mir Tibet viel näher als sein großes Nachbarland. Vielleicht, weil ich den tibetischen Buddhismus als ursprünglicher empfinde, was natürlich von der Historie her nicht sein kann. Vielleicht sind es aber auch die schamanischen Wurzeln des tibetischen Buddhismus, die für mich noch deutlich spürbar sind.

Herzliche Grüße

Charles

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